Goldpreis in Euro auf 10-Monats-Hoch

Der Goldpreis in Euro und auch in US-Dollar befindet sich am Montag nach dem nordkoreanischen Bombentest auf einem 10-Monatshoch. Nachdem die vermeintliche Wasserstoffbombe ein Erdbeben verursacht hat, was auch in Europa noch messbar war, sind weltweit die Goldpreise gestiegen, so auch die in Deutschland notierten Goldkurse in Euro. Pro Unze Feingold musste man damit in den ersten Septembertagen (2017) bereits über 1120 Euro zahlen, so stark hat der Goldpreis in Euro angezogen. Noch vor dem Wochenende notierten die Kurse unter 1100 Euro/oz.

Gold als sicherer Hafen profitierte

Durch die zahlreichen Käufe von Gold weltweit nach den Ereignissen in Nordkorea profitierte der Goldpreis. Montagabend verabschiedete sich der Goldpreis in Euro bei der Marke von 1121 €/oz aus dem europäischen Handel, in London notierte der Goldkurs in Dollar am Abend zuletzt bei 1334$/oz.

 

Goldpreis in Euro könnte noch ein Feuerwerk hinlegen

Weltweit bemühen sich Politiker, die Lage politisch und mit Worten und Sanktionen statt militärisch zu lösen. Von US Präsident Trump wurde jedoch eine weitere Warnung ausgesprochen, die nunmehr auch einen nuklearen Gegenschlag beinhaltete. Das scheint vielen privaten und institutionellen Anlegern Sorge zu bereiten. Die Goldhändler von Sharps Pixley in London hielten ein Kursfeuerwerk beim Goldpreis in Euro für möglich, wenn die Lage weiter eskaliert.

Goldnachfrage in Indien treibt Goldkurs

Auch die Goldnachfrage in Indien treibt den Preis für die Feinunze nach oben. In Indien musste man mit rund 60 Tonnen Gold diesen August ca. dreimal so viel Gold importieren wie im Jahr zuvor, um der Nachfrage in Indien Herr zu werden. Indien und China gelten weltweit als die größten Goldnachfrager. Starke Nachfrage in diesen Ländern dürfte ebenfalls für anziehende Goldnotierungen in Dollar und auch einen steigenden Euro-Goldpreis sorgen.

Glaubt man den Daten der Edelmetallanalysten von GFMS, ist die indische Nachfrage im Gesamtjahr bereits um 158% stärker als im Vorjahr. Und dies dürften nur die offiziellen Importe sein. Bekannt ist, dass aus Südkorea und anderen Staaten tonnenweise illegal Gold ins Land geschmuggelt wird, um Einfuhrabgaben zu untergraben.

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