Selbst wenn heute Smartphones bereits ziemlich gute Fotos machen, braucht man als Selbstständiger häufig trotzdem eine digitale Kamera. Webdesigner benötigen Fotos zur Illustration eines neuartigen Kundenprojekts. Blogger auf Reisen leben von ihren Fotos. Webshopbetreiber fotografieren Artikel. Und zahlreiche weitere Webworker verwenden auch öfter Fotos. Jedoch gibt es besonders viele digitale Kameras, und das in sämtlichen Preiskategorien. Der nachfolgende Artikel gibt nützliche Tipps, auf was beim Erwerb einer Digitalkamera zu achten ist.

Neuartige digitale Kameras für die Arbeit

Erst kürzlich habe ich mir eine neuartige Digitalkamera gekauft. Dabei geht es um eine semiprofessionelle Ausführung, die für meine Zwecke hervorragend und völlig ausreicht. Es ist die Spiegelreflexkamera Canon EOS 700D, welche man zwischenzeitlich zu einem besonders guten Preis erhält. Jedoch fiel mir selbstverständlich die Wahl einer neuartigen Kamera überhaupt nicht so leicht. Daher habe ich recherchiert und für lange Zeit überlegt, was ich brauche und was nicht. Ich will euch nun Tipps für den Erwerb einer digitalen Kamera aus meinen Erfahrungen heraus geben.

Für wen die Kauftipps gelten

Die nachfolgenden Tipps richten sich an Gründer, Selbstständige und andere kompetente Webseitenbetreiber, welche mit einer bezahlbaren Kamera hochwertige Fotos machen möchten. Professionelle Fotografen haben gewiss andere Anforderungen an eine Kamera. Doch wer lediglich mal einige Schnappschüsse tätigen will, für den genügt sicherlich ebenso ein Smartphone.

1. Megapixel alleine reichen nicht

Viele schauen beim Erwerb einer digitalen Kamera leider insbesondere auf die Anzahl der Megapixel. Jedoch ähnlich wie beim PC der MHz-Wert sagt der Wert an sich überhaupt nicht viel bei den Fotos über die Qualität aus. Es kann tatsächlich bei zu vielen Pixeln zu einem Bildrauschen kommen, da der Sensor die gleiche Größe hat und die Pixel da dann kleiner sind. Jedoch bieten hohe Pixelwerte selbstverständlich Vorteile beim Ausdruck von großen Formaten. Man kann aus derartigen Fotos ebenso Ausschnitte in einer entsprechend hohen Auflösung verwenden. Allgemein sollte man demnach nicht nur und zu sehr die Pixelzahl beachten. Schon zehn Millionen sind ein hervorragender Wert. Und nur wer aus seinen Fotos großformatige Poster macht oder immer wieder Details ausschneidet, braucht viel mehr. Man sollte auch bedenken, ob man viel draußen oder drin fotografiert. In Innenräumen sind Fotos häufig schwieriger. Deswegen sollte die digitale Kamera beispielsweise einen großen ISO-Bereich enthalten.

2. Kameragröße

Für einige mag das Aussehen ebenso wichtig sein. Jedoch insbesondere die Kameragröße ist sehr entscheidend. Vor allem wenn man viel außer Haus ist, kann eine große digitale Kamera unhandlich sein. Außerdem erschweren große Objektive den Transport in Taschen und anderen Produkten. Kleine Kompaktkameras lassen sich einfacher befördern, haben jedoch tendenziell weniger Leistung, bieten nicht so viele Sonderfunktionen und liefern insgesamt die etwas schlechteren Bilder. Man sollte demnach bei der Kamera zwischen Nutzung und Leistung abwägen.

3. Speicherplatz und Akku

Im Normalfall ist der interne Speicher besonders gering oder gar nicht verfügbar. Heute lassen sich viele Kameras mit der SC-Card auf mindestens 32 Gigabyte aufrüsten. Damit ist es möglich, Tausende Fotos in bester Qualität zu machen. Jedoch sollte man genau hinsehen, welches Speichermedium die erworbene Kamera unterstützt. Beim Akku empfiehlt es sich heutzutage lediglich Lithium-Ionen-Akkus zu wählen. Wenige Ausführungen unterstützen noch die herkömmlichen Batterien. Bei langen Fahrten sollte man ein Ladegerät und einen Ersatzakku mit sich führen.

4. Display

Das Display ist ein enormer Vorteil von digitalen Kameras. Man kann dort gleich das Ergebnis kontrollieren. Dabei muss man jedoch beachten, dass es über eine hohe Auflösung verfügt und so groß wie möglich ist. Ansonsten lassen sich Details eines Fotos schwer beurteilen. Bei zahlreichen Kameras dient außerdem das Display ebenso als Sucher. Es gibt Geräte, die schon einen Touchscreen anbieten, bei welchen man die Einstellungen unmittelbar auf dem Display durchführen kann. Wer Videos von sich aufnimmt und sich selber fotografiert, sollte berücksichtigen, dass sich das Display nach vorne umklappen lässt.

5. Zoom

Es ist wichtig zu beachten, dass ein optischer Zoom verfügbar ist. Dieser sollte auf jeden Fall fünffach sein, jedoch gerne auch mehr. Dann kann man auch weiter entfernte Objekte fotografieren. In der Praxis ist ein digitaler Zoom nicht wirklich tauglich, weil die bestehenden Pixel nur hochgerechnet werden. Etwas kostspieligere Ausführungen enthalten separate Objektive, welche getauscht werden können und eine bessere Qualität im Vergleich zu den eingebauten Objektiven der Kompaktkameras bieten. Zudem sollte ein manueller und automatischer Fokus vorhanden sein.

6. Einsteiger- und Profifunktionen

Abhängig vom eigenen Know-how ist zu schauen, was für Einsteiger- beziehungsweise Profifunktionen bei einer digitalen Kamera enthalten sind. Voreingestellte Motivprogramme bieten einem Laien bei verschiedenen Einsatzfällen ziemlich gute Voreinstellungen, damit man sich nicht um vieles kümmern braucht. Profis wollen hingegen alle Einstellungen selber vornehmen und nutzen häufig das verlustfreie Raw-Bildformat. Manche Ausführungen sind sogar wasser- und stoßfest. Sie eignen sich natürlich für Outdoor-Fans sehr. Selbst Zusatzfeatures wie Panoramabilder oder Bildstabilisator sind nicht bei jeder Kamera dabei. Man sollte sich genau Gedanken machen, was für Sonderfunktionen man genau braucht.

7. Foto oder auch Video?

Eine digitale Kamera dient primär zum Fotografieren. Jedoch ist die Auflösung und Leistung inzwischen so hoch, dass sich ebenso Full-HD Videos aufnehmen lassen. Insbesondere für Videos braucht man dann selbstverständlich ebenso den entsprechenden Speicherplatz. Für einen unmittelbaren Anschluss an einen Fernseher sollte ein HDMI Anschluss vorhanden sein.

8. Internetanbindung

Inzwischen bieten moderne Kameras eigene Internetanbindungen. Sei es mithilfe von WLAN, mit dem sich Fotos in das eigene Netzwerk übertragen lassen. Oder man greift auf das Internet zu. Als Alternative bieten manche Kameras tatsächlich 3G an, damit von unterwegs auf Onlinefunktionen wie Social Networks oder Mail zugegriffen werden kann. Hilfreich ist ebenso die Funktion, ein Smartphone mit der digitalen Kamera zu verknüpfen und dann die Aufnahme durch das Display des Smartphones zu steuern.

9. Ist ein aktuelles Modell erforderlich?

Selbstverständlich spielt ebenso bei der Auswahl einer digitalen Kamera der Preis eine entscheidende Rolle. Eine hervorragende Möglichkeit, eine qualitativ hochwertige Kamera günstig zu erhalten, ist auf ein nicht ganz aktuelles Gerät zuzugreifen. Die Hersteller bringen jährlich Folgemodelle heraus, welche sich häufig überhaupt nicht so sehr von den Vorgängermodellen unterscheiden. Häufig reicht die alte Ausführung völlig aus. Und insbesondere bei digitalen Kamera kann besonders viel Geld gespart werden. So habe ich meine neuartige Kamera etwa zur Hälfte des Originalpreises erworben, da das neuste Modell vor einigen Tagen auf dem Markt kam.

10. Soll es doch eine Spiegelreflexkamera werden?

Die digitalen Spiegelreflexkameras gelten als die Oberklasse. Denn die Bildqualität ist noch mal viel besser. Zudem richten sich die Einstellungsmöglichkeiten an Profis. Jedoch eignen sich diese für Einsteiger weniger, weil sie selten Motivprogramme bieten sowie größer und selbstverständlich ebenso teurer sind. Außerdem fehlen häufig Komfortfunktionen wie beispielsweise ein Bildstabilisator. Inzwischen gibt es jedoch schon ziemlich preiswerte Spiegelreflexkameras für Einsteiger. Diese bieten ebenso mehr Motivprogramme sowie Einsteigerfunktionen an. Ich habe mich deshalb dafür entschieden.