Taschenmesser können ganz schön praktisch sein. Jedoch gibt es sie in verschiedenen Ausführungen und nicht alle sind gleich. Darunter gibt es einige Modelle, die unter bestimmten Namen bekannt sind. Was hat es damit auf sich? Und was sollte vor dem Kauf beachtet werden?

 

Etablierte Begriffe von Taschenmessern

Wenn Sie nach einem Taschenmesser im Laden fragen, dann wird unter dem Begriff viel verstanden. Es gibt nämlich nicht nur eine Art. Verschiedene Modelle sind im Laufe der Zeit immer bekannter geworden und weltweit erhältlich.

 

Schweizer Messer

Die Sonderform ist immer noch am beliebtesten, da diese bereits im 19.Jahrhundert zum Zerlegen und Warten von Gewehren sowie von Essen verwendet worden war. Später war das Schweizer Messer sogar Bestandteil eines Spaceshuttles. Heutzutage befindet sich meist noch ein Zweitklinge und ein Korkenzieher daran.

 

Opinel

Das Opinel ist seit 1890 ebenso weltweit bekannt und wurde von einer französischen Firma entworfen. Es ist nicht nur robust, sondern auch günstig in der Anschaffung. Meist besteht es im Standard aus fünf Bauteilen.

 

Multitools

Zusätzlich gibt es Multitools, die eher Werkzeuge sind als wirklich Messer für die Hosentasche. Es steht eher eine Zange im Vordergrund und Multitools haben zwei Griffe für die komplette Bedienung.

 

Achten Sie auf den Stahl!

Im Normalfall können Sie davon ausgehen, dass Taschenmesser aus Stahl bestehen. Eher weniger wird mit anderen Materialien wie Keramik hantiert. Oft werden diese eher aus rostfreiem Stahl angefertigt. Jener verfügt über eine gute Schnitthaltigkeit, ist aber nicht so scharf.

Jedoch sind diese praktischen Messer mehr als nur ein Werkzeug, sodass es auch Exemplare aus edlem Damaszener Stahl gibt. Dahingegen bieten die modernen Industriestahle noch mehr Flexibilität und Schnitthaltigkeit. Hinzu kommen eigene Charakteristiken sowie ein bestimmtes Muster, welches das Gesamte zu einem idealen Geschenk machen. Gerade die Klinge sticht ordentlich mit heraus.

 

Die Unterschiede beim Griff

Zudem solltest Du dir um den Griff Gedanken machen, denn das Messer sollte auch gut in der Hand liegen. Achte bei größeren Händen darauf, dass kompakte Abmessungen vorgenommen worden sind.

Beim Schweizer Messer kannst Du von einen Plastikgriff ausgehen, während das Opinel über einen Holzgriff, meist Buche, verfügt.

Auch andere Holztypen können hierbei echte Hingucker werden. Zu den Exoten werden ebenso spezielle Materialien wie Dinosaurierknochen verwendet, was jedoch auch alles seinen Preis hat. Dies ist jedoch eher ein Sammlerstück und wird eher nicht großartig für den Privatgebrauch verwendet. Die Farbe spielt hierbei genauso eine Rolle.

 

Das sollte außerdem beachtet werden

Zum Hauptmerkmal gehört zum eine die unterschiedliche Klinge und dass das Messer fast für alles verwendet werden kann. Klassische Formen bieten so meist Messer, Pinzette, Zahnstocher, Büchsenöffner und Korkenzieher.

Natürlich gibt es auch noch Luxusmodelle die unter anderem Schraubendreher, Scheren, Sägen, Zangen oder Feilen beinhalten.

Daneben gibt es noch Sonderformen wie Einhandmesser oder Kindermesser, die sich je nach Gebrauch unterscheiden können.

Achte dabei auch auf Gesetzlichkeiten, da eine Klinge nicht zu lang sein darf. Schleife das Messer regelmäßig und reinige es, damit dieses nicht stumpf wird.