Am 12. Oktober 1810 stieg der Sohn Maximilians des Ersten von Bayern in das Hochzeitsboot und das sollte gebührend gefeiert werden! Die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen dauerten insgesamt fünf Tage und wurden in Monaco gefeiert, wo unter anderem auch Pferderennen stattfanden.

Es dauerte fünfzehn Jahre, bis Ludwig den Thron bestieg, und das regelmäßige Fremdgehen mit seiner Frau Therese war kein Hindernis für die jährlichen Festlichkeiten. Ludwig hatte viele außereheliche Affären.

Im Jahr 1835 beschloss Ludwig I., dass zur Silberhochzeit der beiden ein Festumzug in bayerischer Tracht stattfinden sollte.

Nach der Welle der Revolutionen in Europa flohen der König, seine Frau und die neun Kinder 1848 nach Frankreich. Erst 1948 wurden die traditionellen Umzüge in Bayern wieder durchgeführt. Von da an wurde das Oktoberfest jährlich gefeiert und ist eines der wichtigsten Feste des Jahres.

Die Bayern beschlossen, dass es jedes Jahr gefeiert werden sollte, mit oder ohne den König, und dass es im September stattfinden sollte, weil das Wetter günstiger ist als im Oktober.

Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wurde das Oktoberfest jedoch aufgrund der herrschenden Krisen in Deutschland nicht gefeiert.

Leider war der 26. September 1980 ein schwarzer Tag für das Oktoberfest, als ein Neonazi-Terrorist 13 Menschen tötete und 200 weitere verletzte.

Dieses Bierfest hat sich in unserer Kultur verwurzelt und ist eine Zeit, in der man sich mit Freunden trifft, um Bier zu trinken und eine gute Zeit zu haben. Das Oktoberfest wird in der bayerischen Stadt München, im Süden Deutschlands, gefeiert und findet von Ende September bis Anfang Oktober statt. Jährlich kommen bis zu fünf Millionen Besucher. Viele Städte und Dörfer feiern im September und Oktober auch das Oktoberfest, Sie müssen dafür also nicht nach Deutschland fahren.

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